Rottenmeister K. hat geschrieben:
Wohin mit dem Kleinholz . . .
Die "primäre" thermische Verwertung vor Ort ist immer die schlechteste Lösung, denn sie ist eine Verschwendung von wertvoller Biomasse - kann aber immer noch durchaus genehmigt werden. Ansprechpartner wäre in diesem Fall die Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung.
Forstleute favorisieren das Verbringen in den Waldbestand als Nährstoff

- wenn man genug Arbeitskräfte oder Geräte (z.B. Harvester, Bagger mit Greifer etc.) an der Hand hat, bzw. über geübte Fachleute verfügt, die zu fällende Bäume genau im Waldbestand plazieren, wo man die Äste abschneiden und liegen lassen kann.
Eine weitere Alternative ist die "sekundäre" thermische Verwertung, also das Bündeln vor Ort, Schreddern und das spätere Verbrennen in einer Hackschnitzelanlage. Mittlerweile gibt es genug Unternehmer, die diesen sog. Schlagabraum gerne ernten. Bei entsprechendem Verhandlungsgeschick bzw. der Beigabe weiterer Sortimente wie Fichten-Langholz oder Brennholz kann das für das EIU kostenneutral erfolgen.
Ich empfehle hier immer, Kontakt mit den jeweiligen Rervierförstern auszunehmen, die wissen stets Rat und verfügen über die nötigen Beziehungen zu den Fachbetrieben. Die zuständige Adresse für Rheinland-Pfalz gibt es hier:
http://www.wald.rlp.de. (Auf der Startseite auf "ADRESSEN" klicken und dann auf "FORSTÄMTER")
Und nicht vergessen, als kleines Dankeschön eine Familienfreikarte für eine der nächsten Sonderfahrten zu überreichen, wenn man Hilfe bekommen hat.
So manch einen Außenstehenden macht man auf diese Art zum Eisenbahnfreund.
